Mince Pies – a very British Christmas!

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Schon seit Jahren habe ich vor Mince Pies zu Weihnachten zu machen und ich habe es nie geschafft. Dieses Jahr habe ich es mir fest vorgenommen, ein paar Rezepte rausgesucht und schon Ende November mit den Vorbereitungen gestartet.

Allerdings habe ich mir ein Rezept herausgesucht, welches leider nicht mehr online ist und nach dem ich das ganze Dorf mit Mince Pies hätte versorgen können. Die angegebene Menge ergibt fast 2 kg Füllung! Bei jeweils einem EL Füllung pro Pie hätte ich mir eigentlich ausrechnen können, wieviele ich produzieren muss um alles aufzubrauchen. Kurz gesagt, ich habe es nicht geschafft 🙂

Ich habe versucht die Füllung neu zu berechnen. Dabei habe ich es auf ein 6-tel der ursprünglichen Menge kalkuliert. Ich hoffe sehr, dass es nicht zu viel ist. Es wäre sehr schade, wenn man nach 3 Wochen warten zu wenig Füllung hätte.

Das Geheimnis der Großmutter von Katherine Webb ist das lange Reifen der Füllung. 2-3 Wochen sollte das sein und ich habe auch nach 4 Wochen die Füllung verwendet. Sie wird immer besser! Wenn möglich solltet Ihr Euch 3 Wochen Zeit lassen. Die Füllung wird in einem Luftdichten Behälter in der Küche aufbewahrt. Sie wird nicht gekühlt.

Der Teig ist ein Mürbeteig und da gibt es auch verschiedene Angaben. Manche verwenden kein Ei und kein Zucker. Ich werde hier das Rezept angeben, welches ich verwendet habe. Gerne könnt Ihr das abändern.

Bei meinem ersten Versuch habe ich einen fatalen Fehler begangen: ich habe die Pies in den Muffinformen auf dem Rost in den Ofen geschoben. Bei einigen ist die Füllung über den Rand getropft und hat zum einen meinen Ofen ordentlich versaut und zum anderen eine Qualmwolke in der Küche produziert, sodass ich nicht mehr deutlich sehen konnte und ich mich nicht gewundert hätte, wenn die Feuerwehr vorbeigeschaut hätte. Beim zweiten Versuch habe ich die Formen auf Backpapier und auf ein Backblech in den Ofen getan. Das hat deutlich besser funktioniert.

Noch ein paar Anmerkungen zu den Zutaten: ursprünglich wurde Rindertalg oder Nierenfett verwendet. Das kommt für mich natürlich nicht in Frage und das Kokosfett tut es sehr gut. Früher wurden die Törtchen tatsächlich auch mit Fleisch gefüllt, aber heutzutage sind es kandierte Früchte und Nüsse. Hier kann man je nach Vorlieben auch etwas variieren, Walnüsse passen gut und kandierter Ingwer auch.Ich habe den Brandy durch Whisky ersetzt, da ich ungern Alkohol kaufe, der nach dem Backen keine Verwendung findet 🙂

Wer dem Weihnachtsmann eine Freude bereiten möchte stellt einen Teller mit Mince Pies, Brandy und Karotten für die Rentiere am Heilig Abend hin.

Zutat Verarbeitung
75 g Äpfel
75 g Korinthen
75 g Kokosfett
75 g Rosinen
40 g Sultaninen
50 g Mandelstückchen
40 g Orangeat und Zitronat gemischt
0,5 Zitrone, Schale und Saft
75 g brauner Zucker
20 g dunkler Rum
50 g Whisky oder Brandy
0,5 TL Salz
0,25 TL Nelken
0,25 TL Zimt
0,25 TL Muskatnuss
1 Prise Muskatblüte
1 Prise Ingwerpulver
Den Apfel entkernen, schälen und in kleine Stückchen schneiden (5 mm). Alle Zutaten in einer Schüssel mischen, die Gewürze mahlen und hinzufügen. Zum Schluss den Alkohol hinzugeben und alles gut durchmischen! Dann in einen Behälter mit Luftdichtem Deckel füllen.
2-3 Wochen reifen lassen!
260 g weiche Butter
375 g Dinkelmehl Typ 630
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
Die Zutaten in der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten und danach mind. 15 Minuten kalt stellen.
MehlDen Teig auf einer gut bemehlten Fläche ca. 4 mm dick ausrollen. Der Teig klebt sehr wenn er durch das ausrollen warm wird. Dann mit einem Ausstecher ca. 10 cm große Kreise ausstechen. Diese in Muffinförmchen drücken, 1 EL Füllung hinein und einen 2ten etwas kleineren Kreis Teig obenauf legen. Die Ränder sehr sorgsam verschließen! Mit einem Messer 4 keine Luftlöcher in den Deckel stechen.
Im Ofen bei 220° C ca. 20 Minuten im Ofen backen. Abkühlen lassen.

   
Portionen:20
Typ:Kuchen
kcal:889
Zeit:60 min. vorbereiten, 3 Wochen reifen und 20 min. backen
Saison:Weihnachten
Quellen:www.herzenszeilen.de/mince-pie -> leider nicht mehr online
Visitbritain
Nährwerte:
Zutatenliste:

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